Einfach mal abheben – Aerial Yoga

Letzte Woche hatte ich die Möglichkeit mal was ganz Neues für mich auszuprobieren und ganz nach unserem Motto „be fearless“ ließ ich mich auf einen neuen Trend ein – Aerial Yoga 🙂 Ein neuer Yoga-Stil aus den USA, der mittlerweile auch in Klagenfurt Einzug gehalten hat. Dank Barbara, einer lieben Freundin und Fitnesstrainer-Kollegin. Mehr Infos zu Ihrem Angebot findet ihr auf der Homepage von Barbara Foster bzw. auf ihrer Facebook-Seite. Sie bietet diese Aerial-Yoga Einheiten im Fitnesscenter Crossfit9020 in Klagenfurt an.

Nun möchte ich euch aber ein bisschen mehr von meiner Luft-Erfahrung erzählen. Beim Aerial Yoga arbeitet man mit einem Tuch, das circa einen Meter über dem Boden schwebt. Es ist wie eine Stoff-Hängematte. Klassische Yoga-Übungen werden in und mit dem Tuch praktiziert. Man kommt leichter in die Dehnung und was für mich absolut der Hammer ist, man kommt leicht in Umkehrhaltungen. Somit war für mich auch ein Handstand kein Problem mehr. Natürlich ist das Tuch zur Hilfe, aber so schaffe ich es zumindest einmal in der Position zu bleiben. Ohne Tuch in den Handstand zu kommen ist eine andere Geschichte, dazu gibt’s eventuell mal einen eigenen Blogpost 😉

 

Aerial Yoga by Barbara Foster
Aerial Yoga by Barbara Foster / b-foster.com 

 


Ich habe die Zeit genutzt und Barbara ein paar Fragen zu diesem neuen Trend gestellt:

Trailbirdie: Wie bist du auf den Trend Aerial Yoga gekommen und welche Ausbildung hast du gemacht um es zu unterrichten?

Barbara: Ich habe über diesen Trend von einer Freundin erfahren, sie hat mir davon erzählt, so bin ich neugierig geworden und habe mich damit beschäftigt. Die Ausbildung habe ich in Graz bei feel free Yoga gemacht.

Diese Einheit war jetzt für mich keine typische Yoga-Einheit, wie würdest du den Unterschied zu deiner Yoga-Praxis beschreiben?


Aerial Yoga hat nur teilweise Elemente aus dem Yoga. Die Aerial Stunden gestalte ich sehr unterschiedlich. Mal ist es etwas akrobatischer, mal setzten wir den Fokus mehr aufs Dehnen.  Manchmal auch mehr Kräftigung, das ist notwendig, weil die Aerial Übungen schwieriger werden. 

Was macht für dich Aerial Yoga aus?

Aerial ist herausfordernd, macht Spaß, kräftigt auf spielerische Weise und man kann hervorragend los lassen im Tuch. (wenn man dem Tuch einmal vertraut 😉 ) Es gibt tolle Fasziendehnungen, und noch so vieles, dass ich aufzählen könnte, am besten man probiert es aus . Was ich aber sehr oft höre: „Wow die Stunde ist so schnell verflogen „. Man fühlt sich danach aber nicht ausgepowert, sondern ist voller Energie und gut gelaunt! 

Für wen ist es geeignet bzw. für wen nicht?

Für alle Sportbegeisterten, die einmal etwas Neues versuchen möchten. Für Yogis und Nicht-Yogis 😉 Kinder & Jugendliche lieben Aerial Yoga ebenfalls. Schwangere ausgenommen, sowie Menschen mit erhöhtem Augendruck.

 

Danke Barbara!


Ich habe jetzt zwei Aerial Yoga Einheiten hinter mir und kann nur bestätigen, dass es wirklich Spaß macht. Man fühlt sich fast wie ein Kind auf einer Schaukel 🙂 Der Aspekt der Schwerelosigkeit hilft mir auch mental loszulassen. Außerdem sind die Dehnungs- und Kräftigungsübungen sehr fordernd, durch die Hilfe des Tuches kann man sie länger halten. Für mich bringt Aerial Yoga Spaß und Leichtigkeit in meine Yogapraxis. Ich habe etwas mit den anderen Teilnehmerinnen geplaudert und alle sind hellauf begeistert. Ein weiterer Vorteil ist, dass man in den Armen und Schultern relativ schnell kräftiger wird. Dazu muss ich sagen, dass der Ablauf nicht wirklich einer Yoga-Einheit (so wie ich es bisher kennengelernt habe) gleich ist. Die Anfangs- und Endentspannungen sind wesentlich kürzer. Es wird sehr viel wert darauf gelegt in die Techniken reinzukommen. Die Übungen sind eine Mischung aus Yoga-Übungen und klassischen Kräftigungsübungen mit Akrobatik-Elementen.

 

Mein Fazit: Arial Yoga ist definitiv was Neues, macht Spaß und verändert die Perspektive. Also rein in die Tücher! Ich bin gespannt wen ich von euch mal in einer Aerial Yoga Einheit treffen werde 🙂 Für weitere Infos stehen ich und Barbara gerne zur Verfügung.

 

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Eure Trailbirdie

Skitour: Flattnitz – Hirnkopf

Nach der doch recht anspruchsvollen Skitour auf den Kosiak stand letztes Wochenende eine gemütliche Skitour mit Freundinnen an, also eine Mädelstour. Das Ziel von Andrea, Michaela und mir war das kleine Skigebiet Flattnitz in den Gurktaler Alpen. Dort machten wir uns auf den Weg Richtung Hirnkopf (1.804 m) und zwar über den sogenannten Jägersteig.

Das Wetter war angenehm, trocken, sogar mit ein bisschen Sonne und der Parkplatz beim Sessellift Hirnkopf am frühen Vormittag noch recht leer. Wir machten uns direkt über den Wanderweg links von der Sesselbahn auf den Weg. Man ist eigentlich fast direkt im Wald und es war noch genügend Schnee. Ein paar andere Schneeschuhwanderer und Tourengeher machten sich auch auf den Weg, alle sehr gemütlich. Man merkte, dass jeder die Natur und die Umgebung genoss.

Dass diese Tour sehr beliebt ist merkte man an der Aufstiegsspur, das war fast eine „Autobahn“ und so schauten wir uns nach Spuren um, die ein bisschen abseits waren um einfach mehr im wunderschönen Tiefschnee unterwegs zu sein.

Nach etwas mehr als einer Stunde Aufstieg hatten wir dann die erste wirklich tolle Aussicht. Man kommt auf einem Plateau über dem Gurktal heraus, die Fernsicht blieb uns zwar aufgrund der Wetterlage verwehrt, aber trotzdem war der Blick hinunter ins Gurktal sehr schön.

Kurz danach waren wir über der Baumgrenze und hatten eine Querung Richtung Hirnkopf vor uns, an der Stelle dreht die Tour wieder in die andere Richtung und bietet am Ende der Querung eine wunderbare Aussicht auf den Wintertaler Nock und über die Nockberge bis zur Turrach. Der Eisenhut versteckte sich hinter dem Wintertaler, aber das Panorama war einfach ein Traum. An dieser Stelle und nach knapp zwei Stunden hatten wir mit 1.867 m Seehöhe den höchsten Punkt unserer Tour erreicht. Es folgte eine kurze Abfahrt, wirklich sehr kurz, also es zahlte sich nicht aus abzufellen, deshalb ging es auf den Fellen bergab, was auf jeden Fall für das Gleichgewicht und die Oberschenkel eine Herausforderung war 😉

Nach circa zweieinhalb Stunden und fünf Kilometern hatten wir das Gipfelkreuz des Hirnkopfs erreicht. Es war also wirklich eine sehr gemütliche Tour. In Blickweite wartete auch schon eine Hütte auf uns, bei der wir uns auf eine verdiente Pause mit Pommes und alkoholfreiem Weizenbier niederließen.

Die Abfahrt danach war sehr kurzweilig, aber mit traumhaften Bedingungen. Dieser Winter meint es wirklich gut mit den Wintersportlern. Mich persönlich freut es für die kleinen Skigebiete wie die Flattnitz sehr, dass bei solchen Bedingungen der Betrieb lohnenswert ist.

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Herzlich Willkommen am Hirnkopf 

Meine Suunto stoppte ich nach nicht ganz drei Stunden wieder am Parkplatz beim Sessellift.
Mein Fazit daraus: Eine gemütliche und nahezu ungefährliche Tour mit Aufstieg durch einen wunderschönen Wald und Pistenabfahrt (bitte trotzdem immer vor der Tour den Lawinenbericht prüfen). Aufgrund der Kürze auch nachmittags möglich bzw. wenn man am Nachmittag noch was vor hat (so wie wir an diesem Tag 🙂 ).

Hirnkopf map

Ich hoffe, dass ich noch die eine oder andere Tour in diesem Winter vorstellen kann, zur Zeit sieht es mit dem Schnee ja noch ganz gut aus 🙂 Wie seht dir das so?

 

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Eure Trailbirdie

 

Photocredits: Andrea Kall, Trailbirdie

Skitour: Kosiak

Meine letzte Skitour führte mich wieder mit Kameraden der Naturfreunde St. Veit an der Glan in die Berge. Zwar nicht so wie geplant in die Nockberge auf den Falkert, sondern wegen der besseren Schneebedingungen in die Karawanken, auf den Kosiak (Geißberg) 2.024 m.

Nach einer guten Dreiviertelstunde Fahrtzeit von Klagenfurt ins Bärental war unser Ausgangspunkt die Stouhütte auf 960 m Seehöhe. Da wir schon recht früh dran waren hatten wir kein Problem einen Parkplatz zu bekommen. Der Kosiak bzw. der Weg zur Klagenfurter Hütte ist ein beliebtes Ziel für Tourengeher bzw. Schneeschuhwanderer im Großraum Klagenfurt.

Zu viert machten wir uns auf jeden Fall gemütlich auf den Weg, immer dem Wegweisern Richtung Klagenfurter Hütte entlang. Die meiste Zeit waren wir auf der Forststraße, auf der auch der Hüttenwirt der Klagenfurter Hütte mit seinem Bergmobil unterwegs ist, also war es kein Problem den Weg zu finden. Abgesehen davon waren schon ein paar Tourengeher vor uns unterwegs und wir konnten der Aufstiegsspur folgen.

Nach circa 2 Stunden und ein paar Spitzkehren zum „Üben“ waren wir auf der Matschacher Alm auf 1.628 m angelangt, hier gönnten wir uns erstmal eine längere Pause vor dem letzten Anstieg. Leider blieb uns der Blick zu der Bergkette um den Hochstuhl wegen der darüber ziehenden Nebelfetzen verwehrt, trotzdem kam mir die sommerliche Klettersteig-Tour auf den Hochstuhl vom Sommer 2016 mit Andrea in Erinnerung. Unsere Raststelle auf der Matschacher Alm war wirklich sehr idyllisch, die verschneiten Almhütten und die weiße Pracht rundherum waren wirklich ein wunderschöner Anblick zum genießen. Unser Ziel lag allerdings noch knapp 400 Höhenmeter von uns entfernt und hüllte sich in eine Nebelhaube.

Also, weiter ging es, erstmal ein paar Höhenmeter hinauf bis wir über dem letzten Wald heraus kamen. Spätestens jetzt wusste ich warum unser Guide vorhin vom Spitzkehren-Üben gesprochen hatte, ein Blick nach oben zeigte mir, dass da noch viele davon vor mir lagen und ich war dankbar für die Tipps unseres Guides. Ab da schaute ich auch nicht mehr nach oben, sondern immer nur bis zur nächsten Kehre 😉 Das half mir, wie schon so oft bei einem Marathon oder Ultratrail. Ein Schritt nach dem anderen, von einem Punkt zu nächsten. Und so arbeitete ich mich Spitzkehre für Spitzkehre nach oben. Bis, oh welch Überraschung, endlich nach über drei Stunden Aufstieg das Gipfelkreuz vor mir auftauchte. Die letzten Meter ging es dann noch flach dahin und so stand dem Gipfelerlebnis nichts mehr im Weg! Wir hatten auch noch Glück mit dem Wetter, kaum Wind und viel Sonnenschein am Gipfel. Leider kamen über den Karawanken-Kamm noch immer Wolken herein, somit war uns die Fernsicht verwehrt. Trotzdem war das Wetterspiel faszinierend zu beobachten.

Nach einer ausgiebigen Gipfelrast machten wir uns an die Abfahrt. Die Details dazu erspare ich euch lieber. Gerne würde ich schreiben, dass wir herrlichen Pulverschnee hatten und die Ski wie von alleine Richtung Tal fuhren. So schön es aber am Gipfel war, so schwer war auch der Schnee. Für meine Fahrkünste und schmalen alten Ski zu schwer. Somit war leider ein Sturz für mich unvermeidlich. Gefühlsmäßig machte ich einen superschönen Überschlag im Schnee, ausgesehen hat es dann wohl doch etwas anders. Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich mittlerweile Functional Training fix in meinen Trainingsalltag eingebaut habe, durch die ständigen Kraft- und Stabiübungen habe ich mich bestimmt vor einer Verletzung bewahrt. Nun ja, Stürze gehören dazu zum Skifahren. Aufstehen, Schnee abklopfen, Ski und Stöcke zusammen sammeln und weiter geht’s. Ich tastete mich von Schwung zu Schwung bis unter die Matschacher Alm, dort gelangten wir dann wieder auf den Forstweg. Vielen Dank an dieser Stelle an unseren Guide Gerd und die anderen Kameraden, die geduldig auf mich gewartet, mir geholfen haben meine Stöcke wieder zu finden und mich motiviert haben.

Währen die Jungs weiter durch den Wald Richtung Stouhütte fuhren blieb ich nun sicherheitshalber am Forstweg, da war die Abfahrt recht angenehm. Natürlich war aufzupassen, denn es waren immer noch Tourengeher am Weg nach oben. Ohne Rücksichtnahme geht es am Berg aber ohnehin nicht und so gab es keine Probleme bei der Abfahrt. Da wirklich noch viel Schnee im Gelände war, machte es sogar Spaß am Weg zu fahren.

map Kosiak

Mein Fazit: Eine anspruchsvolle, aber recht sichere Tour, bei Schönwetter mit toller Aussicht.  Anstieg über 1.000 Höhenmeter auf circa 6 km. Ich bin auf jeden Fall sicherer im Spitzkehren-Gehen geworden und meine nächste Investition werden neue Ski sein, die leichter, kürzer und breiter sind 🙂 Auch ein Skitechnik-Kurs oder Freeride-Kurs wäre mal angebracht, vielleicht Anfang nächsten Winter?

Eine Variante der Route findet ihr auch auf bergfex.at.

Wie ist eure Erfahrung so mit Abfahren im Gelände?

 

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Eure Trailbirdie

 

Photocredits: Gerd Streicher, Trailbirdie

 

 

Laufen bei Kälte

Ehrlich, wenn das Thermostat in der Früh -14° Celsius oder noch weniger anzeigt braucht es wirklich sehr viel Motivation um den inneren Schweinehund zu überwinden und eine Runde laufen zu gehen. Zumindest für mich, vielleicht geht es euch da anders?

Meine Motivation bei so tiefen Temperaturen ist definitiv eine Laufgruppe. Alleine würde mir das überhaupt keinen Spaß machen, vor allem weil ich bei tiefen Temperaturen keine Trainingsläufe (Tempo, Intervalle oder auch lange Läufe) machen kann. Das machen meine Bronchien nicht mit. Letzten Winter wollte ich trotz Kälte einen Tempolauf durchziehen und habe es bereut. Also muss mein Trainingsplan, den ich derzeit für meine Vorbereitung auf den Jol Sport Run Kärnten im Mai habe, etwas adaptiert werden.

Wie stelle ich es jetzt trotzdem an bei Kälte zu laufen? Ich schließe mich den Mädels vom Club 261 ein bei den wöchentlichen Lauftreffs an, verzichte auf Tempoläufe und ziehe mich warm an. Treue Begleiter bei tiefen Temperaturen sind für mich Haube, Schlauchtuch und meine Skifäustlinge. Und der Zwiebel-Look hat sich absolut bewährt für mich. Thermo-Laufhose und Windhose darüber, Unterleiberl, langärmeliges Thermoshirt, Thermolaufjacke und Windjacke darüber. So könnte ich im Notfall noch was ausziehen sollte es mir doch unerwartet zu warm werden 😉

 

Weiters nutze ich die Zeit für Alternativtraining. Für die Ausdauer sind Skitouren für mich perfekt und für Kräftigung bzw. Stabilität mache ich Fitness- und Yogaeinheiten. Sicher wäre auch ein Laufband eine gute Alternative, aber da ich keines daheim und auch kein Abo in einem Fitnessstudio habe, hoffe ich, dass sich die Temperaturen bald wieder der Jahreszeit, nämlich dem Frühling 🙂 anpassen werden.

Wie geht es euch damit in der Kälte zu laufen? Vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen Tipp für mich?

Leider leiden auch die Handy-Akkus unter der Kälte, somit gibt es diesmal nur ein paar Bilder von mir 😉 Das Titelfoto entstand bei einem Ausflug nach Wien bei einem Morgenlauf an der Alten Donau.

 

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eure Trailbirdie

Skitour: Saualpe / Gertrusk

Dieses Wochenende hab ich mich für eine kurze, aber feine Skitour wieder mal den Naturfreunden St. Veit an der Glan angeschlossen. Das Skitouren-Team ist wirklich sehr bemüht immer wieder abwechslungsreiche Touren auszuschreiben und so fanden sich diesmal sechs TeilnehmerInnen zu der von Christoph angeführten Skitour auf die Saualpe. Als Ziel war der Gertrusk, ein auf 2.044 m Seehöhe gelegener Gipfel in den Lavanttaler Alpen, direkt an der Grenze der Bezirke St. Veit/Glan und Wolfsberg.

Unsere Tour startete von der Weißberger Hütte auf 1.607 m Seehöhe, direkt erreichbar über Eberstein, Klein Sankt Paul, Wieting. Somit wartete ein Anstieg von etwa 400 Höhenmeter. Wir starteten direkt über der Nebelgrenze und hatten somit wunderbares Wetter und auch die Schneebedingungen waren optimal. Als wir schon einen schönen Blick auf den Gipfel hatten konnten wir eine Herde Gemsen dabei beobachten wie sie knapp unter dem Gipfel durch den Schnee querten. Es waren auch nur ein paar einzelne andere Tourengeher unterwegs. Die Zeit verging wie im Flug und nach einer knappen Stunde hatten wir schon den Sattel der Saualpe erreicht und machten eine kleine Rast bzw. einen Fotostopp beim wunderschön verreiften Eisernen Kreuz.

Danach war der Weg zum Gipfel nur noch ein kurzer. Laut unserem Guide wäre es noch möglich bis zum höchsten Gipfel der Saualm weiterzugehen, dem Ladinger Spitz mit 2.079 m Seehöhe, was circa eine halbe Stunde gedauert hätte. Da der Gipfelkamm aber ziemlich abgeweht war und viele Felsen sichtbar waren verzichteten wir zugunsten unserer Ski darauf. Statt dessen machten wir uns nach einer kurzen Gipfelrast auf den Rückweg durch den Tiefschnee.

Insgesamt dauerte diese Tour in gemütlichem Tempo zwei Stunden und so gönnten wir uns noch einen Kaffee auf der Weißberger Hütte, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.

Gertrusk map

Fazit: Durch die Kürze und den leichten Schwierigkeitsgrad dieser Tour, ist sie absolut empfehlenswert für eine schnelle Tour zwischendurch, wenn man noch den halben Tag anders verbringen möchte. In der Gruppe auch für Einsteiger geeignet.

Wo habt ihr euch am Wochenende so rum getrieben? 🙂

 

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Eure Trailbirdie

 

Photocredits: Christoph Pressen, Trailbirdie

Skitour: Innerkrems – Blutige Alm

Ein kleiner Nachtrag zu meiner letzten Skitour 🙂 Der Weg hat mich mit Freunden von den Naturfreunden St. Veit/Glan diesmal in die Innerkrems geführt. Ein beschauliches Dörfchen im Biosphärenpark Nockberge an der Grenze Kärntens zu Salzburg.

Unser Guide Gerhard hatte eine sanfte Skitour, die auf jeden Fall auch für Anfänger und Wiedereinsteiger geeignet ist, zur Blutigen Alm vorgeschlagen. Der Name hörte sich ja nicht so vertrauenswürdig an 😉 allerdings versteckt sich hinter dem Namen tatsächlich eine sanfte Anhöhe im Skigebiet Innerkrems mit wunderbarem Panoramablick über die Umgebung. Auf der Website des Ausflugs-Gasthauses kann man nachlesen:

Um 600 nach Christus drangen von Süden her slawische Völkerschaften in den Lungau ein. In dieser Zeit soll es zu heftigen Kämpfen zwischen den Slawen und den Bajuwaren gekommen sein.  In einer solchen Schlacht auf einer Alm im Bundschuhtale, die an der Grenze zwischen Kärnten und Salzburg liegt, wurden die Bajuwaren geschlagen. Die Alpe, auf der diese Schlacht geschlagen wurde, wird seither im Volksmund die „Blutige Alm“ genannt.

Die Tour starteten wir direkt beim Parkplatz im Skigebiet (Achtung, gebührenpflichtig) bei sehr frischen -10° Celsius, allerdings stiegen die Temperaturen relativ schnell je höher wir kamen. Es war ein Traumtag, mit Sonnenschein und kaum Wolken am Himmel zu sehen. Auch waren die Schneebedingungen sehr gut, denn die Innerkrems hatte noch einigen Schnee über die Hohen Tauern von den vorherigen Tagen abbekommen.

Unsere Tour führte uns entlang des Übungsliftes dann recht schnell auf einen Forstweg, den wir dann gemächlich in Angriff nahmen. Da schon ein paar Tourengeher und auch Schneeschuhwanderer vor uns unterwegs waren, war der Weg gut gespurt und durch den frischen Schnee super griffig. Somit gab es auch an den wenigen steilen Passagen keine Probleme.

Wir waren wirklich in einer wunderschönen verschneiten Märchenlandschaft unterwegs! Genau das ist es was für mich das Bergsteigen bzw. Wandern im Winter ausmacht. Nach circa zwei Stunden waren wir dann beim ersten Ziel der Blutigen Alm angelangt. Da der Schnee rundherum so verlockend aussah beschlossen wir allerdings noch ein Stück weiter bis zum Bergrücken zu gehen und nach gut zweieinhalb Stunden waren wir dann ganz oben. Von dort konnten wir den Blick Richtung Katschberg und Lungau genießen, sowie in weiter Ferne die verschneiten Hohen Tauern bewundern. Nach einer kurzen Gipfelrast bei einem Steinmandl machten wir uns an die Tiefschneeabfahrt. Leider hat der Schnee leichter ausgesehen als er war, somit wurde nichts aus meiner erhofften ersten POWDER-Abfahrt, aber dennoch war es fein mal wieder abseits der Pisten abfahren zu können. Das Stück bis zur Almhütte auf der Blutigen Alm war auch nicht lange.

Dort übrigens genossen wir ein verdientes Weizenbier und ein ausgezeichnetes Süppchen bevor wir uns dann auf die Piste schwangen und die Talabfahrt in Angriff nahmen.

Ehrlich gesagt, ich war das erste Mal in diesem kleinen Skigebiet, aber ich war total begeistert. Die Schneebedingungen waren super, die Pisten ausgezeichnet präpariert und es waren auch einige ziemlich steile Pistenabschnitte dabei 🙂 Am liebsten wären ich nochmal mit dem Lift hoch und noch einmal runter gefahren.

Somit ist das Skigebiet Innerkrems auf jeden Fall ein Tipp für den nächsten Skitag!

Mein Fazit: Eine wirklich schöne und nicht zu anstrengende Tour, mit tollem Bergpanorama und nahezu ohne Lawinengefahr. Blutige Alm – ich komme wieder 🙂

map Innerkrems

Wohin hat es euch so in den letzten Wochen bei diesem herrlichen Schnee heuer verschlagen?

 

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Eure Trailbirdie

Notfall Lawine

In den letzten Tagen hat sich die Lawinensituation in unseren Bergen wieder etwas beruhigt, davor war die Situation sehr gefährlich und es hat auch einige Meldungen über Lawinenunglücke gegeben. Es ist ein Thema mit dem sich jeder Skitourengeher und jeder Skifahrer, der sich abseits der gesicherten Pisten aufhält, auseinander setzten muss. Es ist zwar schön und gut eine Notfallausrüstung zu besitzen, aber damit umzugehen und im Notfall wissen was zu tun ist, ist eine andere Geschichte.

Ich hatte letztes Wochenende die Möglichkeit mit Kollegen der Naturfreunde aus Kärnten und der Steiermark eine Fortbildung zu diesem Thema zu absolvieren. Notfall Lawine war das Thema. Und wie Ihr am Titelbild dieses Beitrags erkennen könnt sind Lawinen auch in bewaldetem Gebiet möglich. Das Bild wurde während einer Skitour auf der Turracherhöhe aufgenommen (danke Gerd für dieses Foto).

Schneebrett Turracherhöhe

Zurück zum Fortbildungswochenende. Was für mich persönlich natürlich ein Highlight war, der Kurs fand auf der Winterleitenhütte im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen statt 🙂 Also in meiner Heimat! Referent war Martin, Bergführer bei den Naturfreunden und ich fand mich einer Gruppe von fünf erfahrenen Tourengehern wieder. Die Theorie lernten wir am Samstag Abend, und schon da war mir klar wie wichtig es für mich persönlich war dabei zu sein.

Habt ihr euch schon mal überlegt wie lange 15 Minuten sind? Eine Ewigkeit, wenn man auf etwas wartet. Aber wenn man nur 15 Minuten Zeit hat einen odere mehrere Verschüttete in einer Lawine zu lokalisieren und auszugraben, dann ist das eine verdammt kurze Zeit. Denn genau so lange haben Verschüttete eine Überlebenschance von ca. 90%. Danach fällt die Chance rapide ab. Und wenn man bedenkt, dass das Gehirn bei Sauerstoffunterversorgung nach 5 Minuten die Aktivität abschaltet wird erst deutlich wie wichtig es ist einen Verschütteten so schnell wie möglich zu finden.

Im Ernstfall heißt es also nicht wie sonst bei einem Notfall üblich die Rettung zu alarmieren, sondern SOFORT handeln! Ruhe bewahren und einen Überblick verschaffen, Suche mittels LVS-Gerät und Sonde, systematisches Ausschaufeln, Erste Hilfe und Versorgung.

Somit begann der Sonntag schon zeitig im Freien, die Handhabung von LVS-Gerät und Sonde wurde in ebenem Gelände geübt. Für mich war es das erste Mal, dass ich mit diesen Gerätschaften umging. Danach ging es ins Übungsgelände. Martin hatte uns dafür die Hohe Rannach, einen Nebengipfel vom Zirbitzkogel vorgeschlagen. Was wir  vorher nicht wussten war, dass er uns dort schon tags zuvor einen Lawinenabgang simuliert hatte und ein verschütteter Dummy zu bergen war.

Wir stiegen also in Richtung Hohe Rannach auf. Das Wetter war nicht so toll, es war nebelig und hatte auch zu schneien begonnen. Für die Notfallübung hingegen war es perfekt, denn wann passiert schon ein Unglück bei guten Bedingungen. Als erstes übten wir die Suche nach vergrabenen Rucksäcken, jeder für sich, das ging eigentlich ganz gut. Die Handhabung der Geräte lernt man sehr schnell. Danach kamen wir zu der „Lawine“. Das Kommando von Martin: „Das ist die Lawine, es gibt zwei Verschüttete, ihr habt 15 Minuten!“ Puh, erstmal durchschnaufen, auch wenn es nur eine Übung ist, man muss die Personen ja trotzdem finden. Den ersten „Verschütteten“ hatten wir nach knapp fünf Minuten befreit. Die zweite „Person“ konnten wir erst nach 27 Minuten ausgraben, eine reale Person hätte da noch ca. 30% Überlebenschance gehabt. Das gibt zu denken!

Nach einer ausführlichen Analyse wurden wir auf eigene Faust den Berg hochgeschickt, ein bisschen aufwärmen und eine Abfahrt durch den Wald und herrlichen Pulverschnee.  Die Ablenkung war ganz angenehm. Natürlich war das nicht alles, Martin hatte uns nochmal die Lawine präpariert, diesmal mit drei Verschütteten. Durch die Analyse vom ersten Versuch konnten wir uns diesmal besser aufteilen und konnten alle drei innerhalb von 30 Minuten bergen. Ich hatte aber körperlich ganz schön zu tun, vor allem den Hang mit den Skiern, ohne Stöcke dafür Schaufel und Sonde in den Händen wieder nach oben zum dritten Verschütteten zu kommen. Das Ausschaufeln war ganz schön anstrengend, auch für die starken Herren in unserem Team! Es war trotz allem ein Erfolgserlebnis für uns.

Hier ein paar Bilder von unserer Übung:

Als Belohnung stiegen wir anschließend noch bis zum Gipfel auf, leider konnten wir aufgrund des Wetters kein Panorama genießen, aber dafür eine Abfahrt durch feinsten Pulverschnee, auch wenn es sehr neblig war. Im Anschluss gab es nochmal eine Analyse (diesmal im Warmen bei Kaffee und Steirerkasbrot 😉 ) und wir hatten noch die Möglichkeit einen Lawinenairbag zu testen.

Fazit: Es ist ABSOLUT WICHTIG bei Skitouren eine Notfallausrüstung dabei, das LVS-Gerät eingeschaltet zu haben und auch zu wissen wie man mit der Ausrüstung umgeht. Also wer sich eine Skitouren-Ausrüstung anschaffen möchte, bitte nicht bei der Notfall-Ausrüstung sparen und am Besten zu einem Notfallkurs anmelden. Auch die erfahrenen Teilnehmer des Kurs bestätigten mir, dass es absolut wichtig ist den Notfall immer wieder zu üben.

Was gehört nun in den Rucksack bei der nächsten Skitour? Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Sonde, Lawinenschaufel, Rettungsdecke, Erste-Hilfe-Set, Biwacksack, aufgeladenes Handy! Zusätzlich sind Skihelm und Reservegewand zu empfehlen.

Mein Dank gilt den Naturfreunden St. Veit/Glan, dass ich die Möglichkeit hatte dabei zu sein, Gerd und Christoph für eure großartige Unterstützung und Martin für die top organisierte Fortbildung samt praktischer Einheiten!

Ich hoffe nie in die Situation zu kommen mein Wissen anwenden zu müssen, aber es gibt mir schon sehr viel Sicherheit zu wissen was im Notfall zu tun ist bzw. zu wissen man ist mit Menschen unterwegs die einen retten können.

Habt ihr schon mal einen solchen Kurs gemacht oder hattet ihr schon mal eine Notfall-Situation?

 

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Eure Trailbirdie

 

Photocredits: Trailbirdie, Christoph Pressen, Gerd Streicher, Martin Edlinger

Skitour: Grebenzen

Nach einem kurzen Wettercheck vorgestern Abend auf bergfex.at habe ich spontan beschlossen gestern in aller Früh nach St. Lambrecht in die Steiermark zu fahren und eine kleine Skitour auf die Grebenzen zu machen. Ich hatte schon eine Woche zuvor mit zwei Freundinnen das Gebiet erkundet und diese Skitour ist ohne weiteres auch alleine und an einem Vormittag zu schaffen 🙂 Also noch schnell Wetter und Ferien ausnutzen, und rauf auf den Berg.

Es ist wirklich praktisch zum Skigebiet Grebenzen zu fahren um die Tour zu beginnen. Genügend Parkplätze, Toiletten und Gasthäuser runden das Angebot perfekt ab. Noch dazu ist das Skigebiet sehr skitouren-freundlich und hat auch zwei Aufstiegsrouten ausgewiesen. Noch dazu OHNE GEBÜHREN!

Ich entschied mich wieder den Aufstieg über Maria Schönanger zu nehmen. Dazu startet man links von der Piste des Tellerliftes und biegt nach dem Lift gleich auf den Wanderweg, der im Winter gleichzeitig auch eine Rodelbahn ist ein. Ich bin schon vor 09.00 Uhr gestartet und war trotz Feiertag fast alleine im Wald unterwegs. Man geht entlang des Kreuzweges und ich war nach circa 40 Minuten bei der kleinen Wallfahrtskirche Maria Schönanger, meinen ersten Rastpunkt.

Danach geht der Weg etwas steiler immer weiter nach oben, bald erscheint linker Hand bei klarem Wetter der Zirbitzkogel auf der Seite. Diesmal blieb der Gipfel den ganzen Tag in Wolken gehüllt, wobei die Grebenzen schön in der Sonne war. Nach circa einer Stunde und 40 Minuten erreichte ich erstmals die Skipiste auf Höhe Grebenzenhaus, mein zweiter Rastpunkt. Zeit für Tee und Riegel und einen wunderbaren Blick Richtung Gipfel.

Nach einer kurzen Pistenquerung führt die Spur wieder in den Wald. Hier kann man sich für eine Umrundung und einen längeren Aufstieg über die Dreiwiesenhütte entscheiden oder wie ich den direkten Aufstieg durch den Wald. Spätestens jetzt kommt dann richtiges Skitouren-Feeling auf 🙂 Tief verschneite Landschaft, einzelne Spuren und ein paar steilere Anstiege um auch Spitzkehren zu üben. Nach gut zwei Stunden und 15 Minuten sind die letzten Meter sind dann noch am Rand der Piste zu gehen, aber der Blick über die umliegende Bergwelt entschädigt schnell dafür.

Auf 1.870 m Seehöhe befindet sich das Gipfelkreuz auf der 1. Grebenzenhöhe. Bei so schönem Wetter ist man natürlich nicht alleine, einige andere Skitourengeher und auch Skifahrer tummeln sich um die Aussicht zu genießen. Diesmal war es auch nicht so windig, also war der Aufenthalt wirklich angenehm. Zeit für ein paar Fotos und Tee 🙂

Die Abfahrt über die Piste ist dann sehr angenehm, vor allem so lange man auf Naturschnee unterwegs ist. Ab dem Sessellift, also auf der Talfahrt mischt sich dann etwas Kunstschnee in die Piste, trotzdem ist die Abfahrt ein Genuss und ein Bierchen zum Abschluss noch beim Italiener Jerá „Al Fienile“ machten den Skitouren-Vormittag perfekt!

Mein Fazit: Die Skitour auf die Grebenzen ist empfehlenswert für Einsteiger, wie auch für Fortgeschrittene, die schnell mal ein paar Höhenmeter (es waren 886 laut meiner Aufzeichnung) machen wollen.

map Grebenzen

Noch ein Tipp: Jeden Sonntag dieser Saison sind die Pisten von 17.30 bis 21.30 Uhr für Tourengeher geöffnet, bzw. gibt es spezielle Termine für Vollmondtouren am 02. und 31. Jänner sowie am 04. und 31. März! Hat jemand mal Lust mitzugehen?

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Eure Trailbirdie

 

Zum Jahreswechsel

Traditionell habe ich den Jahreswechsel von 2017 auf 2018 sportlich verbracht – im Trailbirdie-Stil 🙂

Am 30.12. bin ich noch mal über meine Hometrails auf meinen Kärntner Hausberg gelaufen, den Ulrichsberg. Am Weg rauf zur Ruine am Gipfel bin ich jedes Mal dankbar, welches Glück ich doch habe direkt von meiner Haustüre ein paar Kilometer (es sind am kürzesten Weg knapp 7 bis zum Gipfel) über wunderbare Trails nach oben zu laufen. Im Winter bin ich am Gipfel meistens über der Nebeldecke, die das Klagenfurter Becken und Umgebung bedeckt. Abgesehen davon ist es ein besonderer Ort, nicht umsonst einer der vier heiligen Berge in Kärnten, der eine einzigartige Energie abgibt. An diesem Tag bin ich bei strahlendem Sonnenschein losgelaufen, allerdings haben sich über den Nockbergen schon einige Wolken zusammengebraut. Am Gipfel konnte ich noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen. Diesmal war es sogar ziemlich ruhig oben, denn als Hausberg der Klagenfurter ist der Ulrichsberg gerade an Wochenenden und Feiertagen sehr beliebt als Ausflugsziel.

Am Silvestertag stand dann natürlich der Klagenfurter Silvesterlauf am Plan. Das ist wirklich schon eine liebgewordene Tradition. Man trifft nochmal zum Jahresabschluss viele Bekannte, natürlich auch immer einige Mädels vom Club 261 und nach den Rennen ist gemütliches Beisammensein im Schloss Maria Loretto angesagt. Das Team rund um die Organisatoren vom Verein Trispoat in Klagenfurt sorgte diesmal schon zum vierten Mal für einen reibungslosen Ablauf und eine super Stimmung. Diesmal spielte auch wieder das Wetter mit, bei strahlendem Sonnenschein ging die Veranstaltung direkt beim Wörthersee über die Bühne und man sah weit und breit nur lachende und fröhliche Gesichter.

Nach einer nicht allzu langen Silvesterfeier stand am 01.01. nochmal Tradition am Plan – der Neujahrslauf am Wörthersee, als Auftaktveranstaltung für Kärnten Läuft 2018. Am frühen Nachmittag angesetzt auch für alle machbar, die doch etwas länger gefeiert hatten, trafen wir uns heuer das erste Mal in Pörtschach beim Hotel Werzers. Es galt 2 Runden von je 2,5 Kilometer an der Strandpromenade in Pörtschach zu laufen. An und für sich eine wirklich schöne Strecke, ohne Zeitnehmung, also ein großer Lauftreff für Sportbegeisterte, die das Jahr mit einer netten Laufrunde beginnen wollten. Leider hat es der Wettergott an dem Tag nicht so gut gemeint und es schüttete wie aus Kübeln. Trotzdem waren über 150 Teilnehmer am Start, auch hier habe ich wieder einige Mädels vom Club 261, getreu dem Motto „Laufend mutig“, getroffen. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!

Und nach drei Tagen laufen war für mich Abwechslung angesagt. Da auch das Wetter wieder ganz gut prognostiziert war ging es diesmal mit der Familie in das kleine, aber feine Skigebiet Grebenzen in der schönen Steiermark. Nur ca. 50 Autominuten von uns entfernt ist das wirklich eine super Gelegenheit für ein paar Stunden Skifahren. Nach dem Neuschnee der vergangenen Tage waren die Pisten in absolutem Top-Zustand und es machte unheimlich Spaß mal wieder die Pisten runter zu flitzen. Das Skigebiet ist auch besonders skitourenfreundlich 🙂 ich denke, da wird es in der nächsten Zeit auch nochmal einen Bericht dazu geben!

Somit waren die Tage rund um den Jahreswechsel für mich genau richtig und sportlich gut ausgefüllt, so kann es weiter gehen (zumindest so lange ich noch Urlaub habe 😉 )

Wie habt ihr den Jahreswechsel verbracht?

 

Keep on running

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eure Trailbirdie