Ulrichsberg – Ganz hinauf

Endlich haben wir es geschafft, der erste Gipfel mit Trailbaby 🙂

Unseren ersten Versuch die Aussicht vom Ulrichsberg zugenießen haben wir ja schon vor längerer Zeit in Angriff genommen, da sind wir aber wetterbedingt früher umgekehrt. Diesmal haben wir es ganz hinauf geschafft.

Der Weg geht zwar stetig nach oben, da wir aber auf dem Forstweg geblieben sind, ist es nie zu steil und absolut ungefährlich zu gehen. Auch mit Zusatzgewicht in der Babytrage 😉 lässt sich der Klagenfurter Hausberg also ganz einfach bezwingen.

Wir sind wieder am Parkplatz in Pörtschach am Berg gestartet und bis zum Gipfel sind es circa 4 Kilometer, also knapp 8 Kilometer hin und retour. Dafür konnten wir diesmal die wunderschöne Aussicht über das Klagenfurter Becken und zu den Karawanken genießen.

Mittlerweile hab ich im Rucksack auch schon Verpflegung für Franziska (bei diesem Ausflug 7 Monate alt) dabei, da sie tagsüber schon brav isst. Obst, Babykekse und Wasser sind da zur Zeit die ideale Pausenverpflegung.

Der Rückweg führte uns über die Aufstiegsroute, inklusive Pause am Gipfel sind wir 2 Stunden und 40 Minuten unterwegs gewesen. Beim Zurückwandern habe ich mir mal Zeit genommen und mich ein bißchen mehr umgeschaut. Dabei konnte ich einige interessante Geländeformationen sehen, also einfach auch mal ein bißchen mehr links und rechts schauen!

Ich hoffe, dass sich im Herbst noch ein paar schöne Wanderungen ausgehen werden und freue mich darauf davon zu berichten.

Keep on moving

and be fearless

Eure Trailbirdie mit Trailbaby

Wanderung zu den Verlassenen Dörfern bei Moggio Udinese

Auch wenn ich zur Zeit wenig bei Trailläufen unterwegs bin versuche ich trotzdem so oft wie möglich in die Berge zu kommen.
Wanderungen können wirklich entspannend sein. Es tut gut, mal einen Sommer ohne Trainingsplan und vielen Wettkämpfen am Kalender zu verbringen.
So ergeben sich auch Gelegenheiten mal neue, spannende Orte in der Umgebung kennen zu lernen. Da wir in Kärnten den Vorteil habe nah an der italienischen Grenze zu wohnen ergab es sich Anfang August eine Wanderung mit meiner lieben Freundin Edith zu den Verlassenen Dörfern bei Moggio Udinese im Friaul zu machen.
Warum verlassen? Im Mai 1976 ereignete sich ein verheerendes Erdbeben im Friaul, viele Orte wurden zerstört, darunter auch die Dörfer abgelegen von Moggio Udinese. Die besser erreichbaren Orte wie Venzone, Gemona und Osoppo wurde fast zur Gänze wieder aufgebaut, aber die kleinen Dörfer abseits der Straßen wurden aufgegeben und bieten jetzt eine tolle Ausflugsmöglichkeit für Wanderer (und auch Mountainbiker) spannende Orte zu entdecken.

Über die Süd-Autobahn erreicht man sehr schnell Pontebba, von wo aus wir uns Richtung Udine begeben, bis Moggio Udinese. Wir parken aber nicht im Ort, sondern fahren noch ein Stück weiter nach Campiolo (hinter der Autobahnraststation), ein kleines Stück den Berg hoch und parken dort in einer Einbuchtung.
Somit ersparen wir uns dann die ersten zwei Kilometer auf der Straße am Rückweg, sondern gehen gleich am Anfang über die Straße bis Moggio zur Kirche. Dort folgen wir den Wanderwegweisern. Nach knapp zwei Stunden erreichen wir Moggessa di qua, den ersten Ort. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir bis dahin schon einige Höhenmeter machen werden.


Im Ort angekommen lassen wir die Atmosphäre auf uns wirken, essen eine Kleinigkeit und füllen unsere Wasserflaschen bei einem Brunnen auf.
Nach kurzer Rast gehen wir weiter und erreichen nach einer weiteren halben Stunde Moggessa di là. Dort gönnen wir uns eine etwas längere Pause und treffen auch auf ein paar Einwohner.
Es ist komisch zu sehen, dass zwischen verfallenen Häusern doch frisch gestrichene Zäune und Satellitenschüsseln auftauchen.
Da wir an einem Wochentag unterwegs sind ist es am Weg sehr ruhig. Insgesamt begegnen uns nur drei Familien bzw. kleine Wandergruppen, die allerdings in die umgekehrte Richtung unterwegs sind.

Nach der Pause machen wir uns auf den Weg nach Stavoli, den dritten und letzten der verlassenen Orte. Und dieser Weg hat es echt in sich, nicht nur, dass wir einen ziemlich steilen Waldweg hinuntergehen mussten, nein, auch ein Fluss ist zu überqueren. Das war an dem Tag auch eine Wohltat, da wir natürlich barfuß durch den Fluss waten konnten und so eine kleine Abkühlung hatten.


Generell hat mich die Landschaft schon sehr beeindruckt. Es geht immer durch schöne Wälder in Schluchten, bergauf und bergab. Irgendwo hört man immer Wasser rauschen. Die Atmosphäre der Dörfer hat auch eine ganz eigene Wirkung, es ist sehr ruhig, aber trotzdem nicht ganz ausgestorben. Die Ruinen hätten sicher viel zu erzählen und man kann sich vorstellen, dass das Leben an diesen Orten kein einfaches war.


Je weiter wir Richtung Campiolo zurück kommen, desto mehr tauchen wir wieder in die Zivilisation ein. Eine Brücke über den Fluß und ein Eisenbahntunnel beenden dann diese verlassene Landschaft und schon sind wir wieder auf der Straße und beim Auto.

Zum Abschluss gönnen wir uns in Chiusaforte noch ein italienisches Gelato, direkt an der Ciclovia Alpe Adria, dem berühmten Radweg ans Meer, beobachten wir nicht nur die Radfahrer, sondern auch die Gewitterwolken, die von Süden heraufziehen. Also nichts wie schnell ins Auto und ab in die Heimat 🙂

Auf jeden Fall war es ein gelungener Wanderausflug, den ich nur weiter empfehlen kann. Die Wanderung ist schon etwas anspruchsvoller, aber nicht gefährlich. Es gibt keine ausgesetzten Stellen oder lose Schotterfelder. Auf der Uhr hatte ich 4,5 Stunden in gemütlichem Tempo, 15 Kilometer und 795 Höhenmeter, also durchaus respektabel.
Die Wanderwege sind gut in Schuß und wirklich zu genießen. Wer möchte kann zum Abschluss auch noch im Fluss baden, dort gibt es einige schöne und ruhige Buchten.

Seid ihr schon mal in der Gegend unterwegs gewesen und könnt vielleicht eine andere Route empfehlen?

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and be fearless

Eure Trailbirdie

Wandertipp: Hochrindl-Runde

Heute möchte ich gerne von einer meiner letzten Wanderungen berichten. In den letzten Jahren habe ich die Region Hochrindl in den Kärntner Nockbergen als hervorragende Trainingsregion zum Trail- und Berglaufen für mich entdeckt. Von mir zu Hause schnell und unkompliziert zu erreichen, über der Waldgrenze, Aufstiege auf über 2.000 Höhenmeter möglich und vor allem verschiedenen Routen möglich. Für weitere Infos einfach mal auf die Homepage schauen.

Nun also mehr zu einer tollen Runde mit knapp 22 Kilometer Länge und 1.100 Höhenmeter im Aufstieg. Ich parke direkt beim großen Parkplatz im Ski- und Wandergebiet Hochrindl und mache mich auf den Wanderweg Richtung Weißes Kreuz und Lattersteig. Da hohe Temperaturen angesagt sind, bin ich schon um 07.30 Uhr am Parkplatz. Nach circa einer Stunde erreiche ich das Weiße Kreuz und mache dort eine erste kurze Rast. Es sind nur wenige Wanderer und auch ein Trailläufer unterwegs.

Der Wanderweg zweigt jetzt von der Forststraße ab und geht hinauf zum Lattersteig, vorbei an Kuhherden, die es sich in der sommerlichen Atmosphäre ganz gemütlich machen. Das Lattersteig-Schutzhaus erreiche ich nach circa 2,5 Stunden und 9 Kilometer. Es ist mein nächster Rastplatz, dort gönne ich mir eine Jause und genieße den Blick zurück und auf meinen weiteren Weg.

Nun wird es endlich felsiger und alpiner, der Weg ist nicht ausgesetzt, aber schon zum Aufpassen. Eigentlich eine schöne Kraxlerei zwischen den Felsblöcken. Ich erreiche die Gipfel Lattersteighöhe (2264 m), Torer (2.205 m) und Bretthöhe (2.320 m) und zum Abschluss den Großen Speikkofel auf 2.270 m Seehöhe, wo ich mir nach über 4 Stunden gemütlicher Wanderung nochmal eine Pause gönne und die Ausblicke auf die umliegende Bergwelt in Richtung Karawanken, Julische Alpen und Hohe Tauern genieße.

Weiter geht es über den Rücken des Gr. Speikkofels erst sanft und dann immer steiler hinunter Richtung Gurkgraben und zurück in Richtung Hochrindl. Nachdem ich noch zwei Schneefelder gequert habe geht es flotten Schrittes immer weiter nach unten, erst noch auf einem schmalen Wanderweg, der bald in eine Forststraße mündet. Vorbei an ein paar netten Almen mit grasenden Kühen bin ich bald am tiefsten Punkt im Gurkgraben auf 1.440 m Seehöhe angelangt. Dort rauscht die Gurk vom Berg herunter und ich gönne mir noch eine Erfrischung bei klarem Bergwasser. Die Abschlussetappe führt über die Forststraße dann nochmal bergauf, vorbei am Stoichartlift zurück zum Parkplatz.

Auf meiner Suunto Ambit 3 Peak habe ich eine Aufzeichnung von 21,77 Kilometer, 6 Stunden und 30 Minuten, 1.103 m im Aufstieg, 1.088 m im Abstieg und 29°C 🙂 Zahlt sich also auf jeden Fall aus.

Bist du öfters in dieser Region unterwegs und hast vielleicht auch einen Wandertipp für mich?

Highlander Extrem – Vom Zirbitzkogel nach Diex

Einen Tag lang wandern. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, über den Rücken der Seetaler Alpen, das Klippitztörl und die Saualpe bis nach Diex, durch zwei Bundesländer und immer unterwegs mit netten Leuten.
So könnte ich in wenigen Worten die Ultrawanderung, den Highlander Extrem am 15. Juni 2019, beschreiben.
Aber natürlich möchte ich dir die Details nicht vorenthalten, also der Reihe nach.
Das Abenteuer wollte ich nicht alleine angehen und so ergab es sich, dass ich ganz lieben Besuch aus Berlin bekam. Die Ausdauer-Coaches Hannah und Carsten beschlossen einen Kurzurlaub in Kärnten zu machen und diesen mit der Wanderung zu verbinden.
Also begaben wir uns um Mitternacht von Freitag auf Samstag mit dem Auto gemeinsam nach Diex. Von dort war ein Shuttlebus zur Tonnerhütte in Mühlen in der Steiermark organisiert. Das war einer der Ausgangspunkte für die Wanderung. Die zwei anderen Startpunkte waren die Winterleitenhütte und die Sabathyhütte.
Vor dem Start um 03.30 Uhr holten wir uns vom Organisator unseren Stempelpass mit drei Essensgutscheinen und eine Wanderkarte. Auch konnten wir uns noch bei einem kleinen Frühstück (gegen Gutschein), bestehend aus Tee/Kaffee, Bauernbrot, Butter und Marmelade, stärken.
Punkt 03.30 Uhr starteten wir und ich hängte mich beim Wanderführer Jürgen an. Ich beschloss gemütlich nach oben zu wandern und hatte somit auch noch eine tolle Unterhaltung mit meinem „privaten“ Wanderführer. Hannah und Carsten gingen etwas flotter Richtung Gipfel und einige andere Wanderer sind überhaupt schon früher gestartet. Leider hab ich nach unserem Gipfelsieg Jürgen erst im Ziel wieder getroffen.
Es war zwar noch finster, aber trotzdem ließ ich meine Stirnlampe im Rucksack, da um mich herum einige Wanderer Stirnlampen eingeschaltet hatten. Außerdem wurde es schnell dämmrig und als wir nach ca. 1,5 Stunden zum Schutzhaus am Zirbitzkogel kamen ging gerade die Sonne auf!
Das war wirklich ein besonderer und im Rückblick der schönste Moment der Wanderung. Endlich schaffte ich mal einen Sonnenaufgang auf meinem Hausberg 🙂


Nach kurzer Gipfelrast auf 2.396 m Seehöhe und einem stärkenden Kaffee mit Kipferl beim Schutzhaus machten wir uns auf den Weg Richtung Stoanahütte. Auf dem Weg dorthin konnte man schön sehen, warum die Wanderung den Namen Highlander trug. Die Landschaft gleicht tatsächlich den schottischen Highlands mit seinen sanft bewachsenen Hügeln und Felsformationen.


Nach ca. 3 Stunden tauchen wir wieder unter die Waldgrenze und die nächste Rast war bei der Stoanahütte. Dort verpflegten wir uns mit unserer eigenen Verpflegung, machten uns aber relativ schnell wieder auf den Weg.

Am Judenburger Kreuz vorbei erreichten wir bald die St. Martiner Hütte. Dort gab es Rührei und Speck, welches man gegen einen Essensgutschein eintauschen konnte.
Da wir nicht hungrig waren entschieden wir uns den Gutschein noch bis zum Naturfreundehaus am Klippitztörl aufzubehalten und dort gegen ein Mittagessen einzutauschen.
Nach einem kurzen Schwätzchen mit dem Hüttenwirt und einem Kaffee ging es also schon wieder weiter. Der Weg führte uns immer weiter entlang der Baumgrenze mit wirklich wunderschönen Aussichten auf die Umgebung Richtung Klippitztörl. Eine kleine Rast machten wir noch bei der Feldalmhütte, nach 5 Stunden Wanderzeit und mittlerweile 16 km auf der Uhr. Das Wetter war sehr angenehm, nicht zu heiß, manchmal kam die Sonne raus, aber großteils blieb es leicht dunstig.


Am Weg weiter sehnte ich mich langsam nach einem warmen Essen, immerhin ging es auch auf die Mittagszeit zu. Ein Packerl Mannerschnitten hat da nur kurz satt gemacht 😉 Das erste Mal kam uns der Weg jetzt schon etwas lange vor. Durch den Wald entlang zum Klippitztörl mussten wir durch einen Abschnitt wo sich die Forstarbeiter ausgetobt hatten, also war dort auch die Landschaft leider nicht so idyllisch.
Wir unterhielten uns gut und so verging auch diese Zeit dann relativ schnell und nach guten 7,5 Stunden und knapp 30 Kilometern Wanderung erreichten wir das Klippitztörl. Dort machten wir im Naturfreundehaus eine längere Pause, die war auch dringend notwendig. Es gab für den Gutschein entweder Frankfurter oder Gulaschsuppe. Die Kellnerin war so nett und ich durfte Frankfurter mit Gulaschsuppe essen 🙂 Außerdem füllten wir unsere Trinkflaschen auf und machten uns gut gestärkt auf den weiteren Weg.
Am Geierkogel war das nächste Gipfelkreuz, das erreichten wir innerhalb von 9 Stunden. Ich merkte, dass nach der Pause die Energie wieder da war und wir hatten wirklich Spaß zwischen den Felsen rauf zu gehen. Immer wieder trafen wir die gleichen Leute, alle waren in kleineren Gruppen unterwegs und es war ganz lustig sich zwischendurch auch mit den anderen Wanderern auszutauschen.


Am Stempelpass war als nächstes die Weissbergerhütte eingezeichnet, was mich etwas verwunderte, da sie doch abseits des Weges liegt. Und als wir nach 11 Stunden Wanderung am Eisernen Kreuz ankamen, schon mit Blick zum Gertrusk, den nächsten Gipfel, beschlossen wir so wie alle anderen nicht zu dieser Hütte zu gehen. Im Nachhinein stellte sich das auch als nicht korrekt im Stempelpass dar.
Also, Gertrusk und Ladinger Spitz, beide knapp über 2.000 m Seehöhe, waren die nächsten Gipfel. Beim Ladinger Spitz gönnten wir uns eine Gipfelrast mit Müsliriegel, immerhin waren wir da schon 11,5 Stunden unterwegs. Der typische Wind auf der Saualm ließ uns auch nicht los, so war es zwar nicht heiß, aber ohne Jacke war für mich kein Weiterkommen.


Die nächste Rast und Labestation sollte in der Wolfsberger Hütte sein, darauf freute ich mich, vor allem, weil ich diese Hütte noch nie besucht hatte, sondern nur vom Blick von der Saualm runter kenne. Dort kamen wir dann nach 12,5 Stunden an und rasteten uns aus. Nochmal die Trinkflaschen aufgefüllt und nett unterhalten machten wir uns auf die Abschlussetappe. Wir rechneten mit 2,5 Stunden, es wurden über drei, aber wenigstens hatten wir keine groben Anstiege mehr vor uns.
Womit allerdings niemand rechnete, da wir auch den Weg nicht kannten, waren die steilen Downhills Richtung Diex. Durch den Wald war es wirklich zach, vor allem für Hannah, die schon Knieschmerzen hatte, sich aber tapfer nach unten kämpfte. Wir schlossen uns einer anderen Wandergruppe an und ich denke, dass das für uns alle gut war. Einfach mal mit anderen Menschen sprechen, sich austauschen und einfach davon ablenken, dass wir schon über 14 Stunden unterwegs waren.
Es gab noch eine kleine Labestation bei der Wolfstratte, nur leider gab es dort für uns nichts mehr zu trinken. Gut, dass wir als Wanderer auch unsere eigene Verpflegung dabei hatten, vor allem die Trinkvorräte immer wieder aufgefüllt hatten. Allerdings waren dort zwei nette Männer von der Bergrettung, die uns motivierten, vor allem, weil sie meinten wir schaffen es bis 19.00 Uhr nach Diex. Das hieße nur mehr eine Stunde wandern 🙂


Naja, so gut waren wir nicht mehr in Form, also wurden aus einer Stunde zwei und wir konnten pünktlich um 20.00 Uhr und nach über 16 Stunden Wanderzeit endlich im Ziel ankommen. Da wir bei unserem Auto vorbei kamen tauschten wir auch gleich unsere Wanderschuhe gegen Flip Flops und machten uns gemütlich auf den Weg zum Ziel.

Endlich in Diex!


Nach dem wirklich schönen Wandererlebnis wurden wir leider im Ziel etwas enttäuscht. Es gab für uns und die anderen Wanderer, die mit uns und noch nach uns ankamen, leider nichts mehr zu Essen. Es wäre noch ein Gutschein für eine Pasta in unserem Wanderpass gewesen. Auch zu Trinken gab es nichts, aber da konnten wir uns im Gasthaus was kaufen. Der Organisator versprach noch Essen aufzutreiben, aber nach 16 Stunden Wanderung hatten wir keine Lust noch länger zu warten. Also schnappten wir uns unser Finishersackerl, trugen uns noch in die Ankunftsliste (für die Urkunden) ein und machten uns auf den Heimweg.
Da wir noch eine knappe Stunde zu fahren hatten, bestellte ich unterwegs bei meinem lieben Mann Pizza für zu Hause. Und die hat dann, noch dazu frisch geduscht, daheim fantastisch geschmeckt 🙂

Die Aufzeichnung meiner Suunto Uhr:

Mein Fazit:
Die Wanderung war einfach super! Das Wetter ideal, die Landschaft wunderschön, tolle Menschen unterwegs. Für mich war es etwas Besonderes, da ich viele Abschnitte kannte, aber die Gesamtheit hat mich nochmal überwältigt. Ich kann mir gut vorstellen diese Wanderung auch an 2 oder 3 Tagen mit Übernachtung auf den Hütten zu machen.
Die Organisation war anfangs auch sehr gut, mit dem Shuttle und Start hat alles wunderbar geklappt. Die Veranstalter hatten sich das erste Jahr an diese Ultrawanderung gewagt, und somit ist noch viel Potenzial da und ich denke, das werden sie auch auf Anregung von vielen anderen bestimmt für das nächste Jahr umsetzten.
Es wäre einfach schön, wenn auch die letzten Wanderer noch das Ziel genießen können. Von der Wanderparty im Ziel, lt. Programm, haben wir nix mehr mitbekommen. Etwas schade war auch, dass man von den Wanderern, die auf den kürzeren Strecken unterwegs waren überhaupt nichts mitbekommen hat. Für einen Preis von 75,00 EUR ohne Shuttle (das war extra mit 15,00 EUR) würde man sich auch bei jeder Labestation Verpflegung erwarten, nicht nur im Eintausch gegen die Bons (1 x Frühstück, 1 x Mittagessen, 1 x Pasta im Ziel). Da ließe sich sicher noch was optimieren.
Leider haben wir auch nirgends die Dudelsackspielerin angetroffen, mit der wir die Werbefotos für den Highlander gemacht haben.
Urkunden konnte man sich online ausdrucken, daran habe ich gesehen, dass über 200 Teilnehmer auf der langen Distanz unterwegs waren, also schon ganz schön viele für das erste Jahr der Veranstaltung.

Es war nicht meine erste Ultrawanderung, ich durfte schon drei mal die Wörthersee-Wanderungen mitmachen, im Sommer wie im Winter und da habe ich auch gemerkt, dass mit der Zeit die Organisation immer besser geworden ist. Als Veranstalter lernt man einfach immer was dazu.

Bist du schon mal auf einer Ultrawanderung unterwegs gewesen? Wenn ja, wie hast du das erlebt?

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Eure Trailbirdie

Photocredits: trailbirdie, Ausdauer-Coaches

Wanderung: Zirbitzkogel über Wildsee

Vor zwei Wochen hat mich das schöne Wetter in die Berge gelockt. Da ich am Weg in die Steiermark war nahm ich mir vor in St. Anna am Lavantegg bei der Waldheimhütte zu halten und von dort meine Lieblingsroute auf den Zirbitzkogel zu gehen.
Zur Waldheimhütte kommt man ganz bequem mit dem Auto über eine Forststrasse, gegen 2,00 EUR Mautgebühr kann man dort den ganzen Tag parken.
Direkt ab der Hütte sind diverse Wanderwege sehr gut gekennzeichnet. Ich nehme den Weg Richtung Wildsee, dabei komme ich bei der Maria in der Zirbe und dem Türkenkreuz vorbei.


Bevor der Weg über den Judenburger Pilgerweg nach Maria Waitschach abzweigt geht es rechts hinauf zum Wildsee, der schon auf knapp über 1.900 m Seehöhe liegt.
Mich beeindruckt diese Landschaft immer sehr. Es sieht aus wie der Krater eines Vulkans und überall liegen Riesenfelsbrocken verstreut herum. Der Wildsee hat eine einzigartige Lage und ist auf drei Seiten von einer steilen Bergformation umgeben. Die geschützte Lage des Wildsees ermöglicht eine artenreiche Vegetation. Alpenblumen von besonderer Schönheit und Farbenpracht finden hier ihre Heimat. Gespeist wird der Wildsee hauptsächlich vom Schneewasser und von kleinen Gebirgsquellen.


Dort mache ich dann immer eine kleine Pause und setze mich etwas oberhalb des Sees auf einen Felsen. Ich finde der Ort hat etwas Magisches an sich, man kann dort wirklich sehr gut zur Ruhe kommen. Außerdem sind nur wenige andere Wanderer dort unterwegs.
Nach der Rast mache ich mich weiter dem Wanderweg folgend Richtung Zirbitzkogel. Am Grat angekommen genieße ich nochmal den Blick zurück zum Wildsee. Nächster kurzer Halt ist der Fuchskogel. Von dort kann man schon sehr gut das Schutzhaus am Zirbitzkogel sehen.


Ich wandere weiter den Bergrücken entlang, vereinzelt kommen mir Wanderer entgegen, trotz des ausgezeichneten Bergwetters und nur mehr wenig Schnee sind überraschend wenig Wanderer unterwegs. Der Zirbitzkogel ist, weil auch über verschiedene und leichte Aufstiegswege erreichbar, ein sehr beliebtes Ausflugsziel.
Bevor ich in das Schutzhaus einkehre statte ich aber dem neuen Gipfelkreuz auf 2.396 m Seehöhe noch einen Besuch ab. Das alte Gipfelkreuz ist vor zwei Jahren einem gewaltigen Sturm zum Opfer gefallen.
Leider hatte ich an dem Tag keine gute Fernsicht, sonst kann man sehr schön zu den Karawanken, den Hohen Tauern, bis zum Großglockner und den Seckauer Alpen sehen.


Die Gipfelrast erledige ich auf der Terrasse beim Schutzhaus, bei feinster Bergsteigersuppe und Frucade. Nach einem Schwätzchen mit Hüttenwirt Werner mache ich mich auf den Abstieg, der führt mich über den Normalweg zurück zur Waldheimhütte. Zuerst über eine steile Bergstraße, die nur für den Unimog des Hüttenwirts befahrbar ist, dann weiter über einen sanften Wanderweg über die Alm bis der Weg wieder in den wunderbar duftenden Zirbenwald eintaucht. Sobald die Liftstützen zu sehen sind, weiß man es ist nicht mehr weit zum Ziel.


Auch die Waldheimhütte ist dann noch für einen Einkehrschwung zu empfehlen, an diesem Tag machte ich mich aber weiter auf den Weg nach Judenburg.
Für die gesamte Tour benötigte ich mit Pausen 4,5 Stunden auf knapp 15 Kilometer und 890 Höhenmeter. Für genauere Informationen zu Wanderungen in dem Gebiet einfach auf diese Homepage schauen.

Hast du auch eine Lieblings-Wanderroute?

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Eure Trailbirdie

Photocredits: Trailbirdie

The Highlander – Das Wanderevent im Süden Österreichs

Von den Seetaler Alpen zur Saualpe, genauer gesagt vom Zirbitzkogel über das Klipptiztörl und die Saualpe nach Diex.
Dieses Wanderevent findet am 15. Juni 2019 zum ersten Mal statt. Und da die Wanderung auf meinem Hausberg, dem Zirbitzkogel startet, ist es natürlich klar, dass Trailbirdie dabei sein wird.
Es gibt die Möglichkeit die ganze Distanz von 52,2 Kilometer und 1.875 Höhenmeter zu wandern oder die kürzere Variante mit Start am Klippitztörl mit 27 Kilometer und 835 Höhenmeter.
Für alle, die eine gemütliche kurze Wanderung machen wollen gibt es noch einen Startpunkt bei der Wolfstratte und einer Strecke von 8,5 Kilometer nach Diex.
Die Gegend um den Zirbitzkogel kenne ich, da ich in Judenburg aufgewachsen bin natürlich sehr gut. Es gibt verschiedene Aufstiegsrouten, zum Beispiel von der Winterleitenhütte, der Sabathyhütte oder der Tonnerhütte, bei welchen auch der Highlander startet.
Ich persönlich gehe oder laufe oft von der Waldheimhütte weg, über den Wildsee und Fuchskogel zum Gipfel und den Normalweg zurück zur Waldheimhütte.


Um wieder zurück zum Highlander zu kommen, die Veranstalter (die Agentur Alpin Süd) beschreiben die Wanderung folgend:

Vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zur Zeit des Sonnenhöchststandes!
Die Seetaler Alpen und die Saualpe gehören zu den schönsten Alm- und Berggebieten Österreichs, mit einem insgesamt 50 Kilometer langen Höhenzug, der sich von Norden nach Süden erstreckt.
Dieses einzigartige Wanderevent verbindet eine großartige Landschaft die den schottischen Highlands gleicht und begeisterte Wanderer, die es sich zutrauen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang die Strecke zu bewältigen.
Als Lohn ihrer Leidenschaft dürfen sie sich „Highlander“ nennen und werden entsprechend geehrt!
Das Besondere ist die Tatsache, dass die Wanderung fast durchgängig am Bergrücken zwischen 1600 und 2396 Meter entlangführt und einen uneingeschränkten Panoramablick in alle Himmelrichtungen bis zum Horizont freigibt. Daher ist die gesamte Strecke durchwegs alpin und stellt besondere Herausforderungen an die Teilnehmer dar! So ist neben Kondition, vor allem Orientierungssinn trotz guter Markierung, Grundkenntnisse der Ersten Hilfe und der Wetterkunde Voraussetzung einer Teilnahme. Aber das sollte nicht abhalten, den weniger Geübten stellen wir geprüfte Wanderguides zur Seite, damit die Tour sicher bewältigt werden kann.

Am vergangenen Wochenende hab ich mir mal einen Überblick über die Lage auf der Wanderstrecke verschafft. Am Zirbitzkogel und auf der Saualpe liegt noch etwas Schnee, aber ich denke, der wird in den nächsten drei Wochen sicher noch zurück gehen. Immerhin sind ab nächster Woche schon die ersten 30 Grad angesagt 🙂


Die Strecke an sich ist eine wunderschöne Wanderstrecke ohne ausgesetzte Passagen und trotzdem immer über 1.600 Meter Seehöhe, was einen wunderbaren Rundumblick auf die umgebende Landschaft und die Bergwelten in Kärnten und der Steiermark bietet. Bei gutem Wetter wird man bis zum Grossglockner und zu den Julischen Alpen schauen können! Und ganz schottisch stilecht wird auch eine Dudelsackspielerin unterwegs sein, ich durfte schon eine kleine Kostprobe hören, das wird auf jeden Fall einzigartig.

Ich freue mich schon sehr darauf, diese Strecke mit Freunden aus Berlin und vielen weiteren wanderbegeisterten Menschen gehen zu dürfen.

Wen du dich noch für eine Teilnahme interessierst, es gibt noch freie Plätze, die Anmeldung geht ganz einfach auf der Homepage des Veranstalters.

Ja, es handelt sich um eine organisierte Veranstaltung, mit Nenngeld. Allerdings gibt es eine ausgezeichnete Organisation mit Labestationen in verschiedenen Almhütten, Abholservice an 4 Streckenpunkten, Wäschetransport und Rückfahrmöglichkeit zum Ausgangspunkt. Im Ziel erhält jeder Teilnehmer noch Pasta und ein Getränk, sowie eine Highlander Urkunde, Medaille und ein Erinnerungsfoto.
Trotzdem ist es wichtig, dass man sich als Teilnehmer auf die Strecke einstellt, 13-16 Stunden zu Fuß unterwegs sein kann und sich der eigenen Verantwortung am Berg bewusst ist!

Bin schon gespannt, wen ich von meinen Berg- und Trailfreunden am 15. Juni treffen werde 🙂

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Eure Trailbirdie

Wörthersee Extrem – Neujahrswanderung

Wir haben es wieder getan! Neujahrswanderung rund um den Wörthersee 🙂

Für mich war es die dritte Neujahrswanderung nach 2016 und 2017. Einmal bin ich auch im Sommer gewandert und den Wörthersee Ultratrail 2018 mitgezählt war es für mich das fünfte Mal, dass ich den Wörthersee in einem Stück am Wanderweg umrundet habe.
Und jedes Mal wieder ist es eine neue Erfahrung. Zum zweiten Mal war ich mit Angi und Steffi, Laufkolleginnen vom Club 261 unterwegs. Und auch Petra und Edith von unserem Laufclub waren mit von der Partie.
Natürlich waren auch wieder viele Traillauffreunde dabei.


Die Organisation war diesmal etwas anders. Zum ersten Mal war die Wörthersee Tourismus GmbH als Veranstalter verantwortlich und mit den Jungs und Mädels vom Verein Mach3Endurance Team, die Wanderguides stellten und die Verpflegungsstationen betreuten waren Profis mit dabei.

Wir ließen uns am Freitag, dem 04. Jänner gegen 22.30 Uhr nach Velden bringen. Starterpaket und Infos zum Ablauf bekamen wir im Gemeindeamt von Velden, Start war dann im Kurpark gegenüber.
Es gab einen großen Zuspruch im Vorfeld, alle Tickets (200 an der Zahl!!) waren schon vor Silvester ausverkauft. Zum Leidwesen von vielen Wanderern, die sich kurzfristig zur Wanderung anmelden wollten.
Es gab noch ein paar Tickets für die Nachmeldung und so waren 220 Personen am Start. Also vormerken, bei der nächsten Wanderung rechtzeitig anmelden!


Im Starterpaket (Vorverkaufspreis 45,00 EUR) war enthalten: Wanderkarte, Trinkbecher, Gutschein für Pasta im Casino Velden nach der Wanderung, La Sportiva Stirnband und alle Infos zur Wanderung nochmal als Flyer.
Weitere Leistungen im Paket: 5 Verpflegungsstationen indoor, Möglichkeit für Fussmassagen entlang der Strecke und im Ziel, Erinnerungsfoto Foto Box, Finisher Medaille und Urkunde, Abholservice an den Verpflegungsstationen bei Abbruch.
Und ich muss ehrlich sagen, das war den Preis wert. Die Verpflegungsstationen waren top (einziger Wermutstropfen war, dass die Station in Klagenfurt, die Villa Lido, erst um 06.00 Uhr aufmachte). Es gab Tee, Kaffee, Suppe, Kuchen, später auch Speckbrote, Käsebrote, etc.
Es gab drei Wanderguides, die mit Zielzeiten von 12, 13 und 14 Stunden unterwegs waren. Und der Abschluss im Cafe des Casino Velden mit Pasta, Glücksrad und Foto Box war einfach genial!

Gemeinsam mit den Mädels vom Club 261 starteten wir gleich mit Aurelien, dem ersten Guide und verließen in flottem Tempo Velden. Entlang des Wörthersee Wanderweges ging es rasch durch den Wald zum Trattnigteich. Im dortigen Gasthaus war die erste Verpflegungsstation.
Obwohl es gar nicht kalt war, ca. -4°C, und vor allem trocken, war es aber trotzdem angenehm eine kurze Pause mit heissem Tee, Reindling und einem komfortablen WC zu machen. Ausserdem wurden wir trotz der Nachtzeit um ca. 01.30 Uhr sehr freundlich bewirtet!
Wir machten uns aber recht schnell wieder auf den Weg Richtung Pyramidenkogel. Da beim Turm kein Programmpunkt geplant war ließen wir den Gipfel quasi rechts liegen und machten uns direkt auf den Weg weiter nach Reifnitz. Noch waren wir inmitten einer Gruppe von anderen Wanderern unterwegs.
Gegen 03.00 Uhr erreichten wir Reifnitz, im dortigen Gemeindeamt konnten wir uns wieder bei Tee, Broten und Kuchen stärken. Alle drei Guides waren noch nah beieinander, wir verließen wieder kurz nach dem ersten die Verpflegungsstation und machten uns weiter auf den Weg in Richtung Spintikteiche, Maiernigg Alm und schlußendlich nach Klagenfurt.
Wir kamen mit ein paar anderen Wanderern ins Gespräch und fanden dabei raus, dass doch einige aus der Steiermark an den Wörthersee für die Wanderung gekommen waren 🙂
Zu unserer Überraschung waren wir schon um 05.30 Uhr bei der Villa Lido (was das ausmacht den Gipfelweg zum Pyramidenkogelturm auszulassen 😉 ) und trafen auf die fleissigen Helfer vom Mach3Endurance Team, die uns gut verpflegten obwohl die Villa Lido noch nicht aufgesperrt hatte.
Im Freien wollten wir uns allerdings nicht lange aufhalten und so machten wir uns noch vor Aurelien mit seiner Gruppe auf den Weg rauf zur Zillhöhe. Irgendwie verließ uns da etwas die Motiviation, denn es war noch immer finster!!!! Bei meinen letzten Wanderungen war Klagenfurt immer der Ort wo es hell wurde, da wir aber diesmal so schnell unterwegs waren trotteten wir in der Finsternis weiter bis zum Gut Drasing.
Dort merkten wir, dass der Himmel endlich heller wurde und ließen uns auf einer Aussichtsliege kurz nieder um einen Schluck Tee und einen Bissen Schokolade einzunehmen.
Gott sei Dank wurde es dann doch schnell ganz hell und um ca. 07.40 Uhr erreichten wir Pirk, dort gab es im Gasthaus Pirker Hof die nächste Verpflegungsstation. Ich gönnte mir eine Suppe und danach Kaffee und Kuchen. Es gab die Möglichkeit sich die Beine massieren zu lassen, allerdings nahmen wir die nicht in Anspruch und machten uns kurz nach 08.00 Uhr wieder auf den Weg. Den Pirkerkogel ließen wir schnell hinter uns.


Das nächste Stück über Geisrücken und Bannwald war dann schon etwas anstrengend, aber durch Plaudereien untereinander und mit anderen Wanderern vertrieben uns die Zeit und so waren wir bald in Pörtschach angelangt und konnten den Blick von der Hohen Gloriette über den Wörthersee genießen.
Joschi und Harry, die beiden Kärntner Star-Moderatoren von diversen Sportveranstaltungen bekannt, waren mit uns unterwegs und nutzen den Stopp auf der Gloriette für ein paar Interviews 🙂
Schnellen Schrittes machten wir uns weiter auf den Weg zur nächsten Verpflegungsstation in Sekull beim Gasthof Thadäushof. Dort waren wir so gegen 11.20 Uhr und die war einfach spitze. Es war echt schon hart und diese Pause mit super Verpflegung und lustigen Gesprächen war nochmal wichtig für die Motiviation. Dennoch merkten wir, dass wir die letzte Etappe etwas langsamer angehen würden. Wir machten uns gemeinsam mit Bernie, dem zweiten Guide und seiner Gruppe auf den Weg Richtung Forstsee.


Das war auch der einzige Abschnitt auf dem zum Aufpassen war, einige Eisplatten und vereiste schwierigere Passagen bergab waren am Weg. Aber da es ja kein Rennen sondern eine Wanderveranstaltung war machten wir da einfach etwas langsamer. Nach einem kurzen Foto-Stopp am Forstsee waren es dann nur mehr knapp vier Kilometer bis Velden.
Alle um uns herum waren gut aufgelegt, jeder freute sich, denn dass wir es alle gut ins Ziel schaffen würden war da schon klar.
Noch durch die Römerschlucht und schon waren wir auf der Straße in Velden und wieder mitten in der Zivilisation. Die letzten zwei Kilometer waren dann noch auf der Straße zu gehen, das war schon ein bißchen mühsam, aber mit den Gedanken im Ziel war es dann doch leichter. Am Casino vorbei, durch den Kurpark, überquerten wir um 13.20 Uhr das Ziel und die Freude war groß.


Organisator Gerhard überreichte uns die Finisher-Medaillen und eine Urkunde. Müde, aber glücklich machten wir uns auf die letzten Meter zurück ins Casino. Dort genossen wir dann mit anderen Wanderern Pasta und ein verdientes Bierchen.
Somit fand die Veranstaltung einen würdigen Abschluss.

Mein Fazit: Eine rundum perfekt organisierte Wanderveranstaltung in einer wunderschönen Region!

Wir sehen uns bei der Sonnwendwanderung, in der Nacht von 22. auf 23. Juni, oder?

Und wer selbständig am schönen Wörthersee die unzähligen Wanderwege, oder die Etappen des Rundwanderweges auschecken möchte, findet alles auf der Wandern am Wörthersee Website.

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and be fearless

Eure Trailbirdie

Bilder: Trailbirdie, ©Wörthersee Tourismus GmbH

Katrin Klettersteig in Bad Ischl

Lange hat es gedauert bis ich im heurigen Jahr mal wieder über einen Klettersteig auf einen Gipfel angekommen bin. Umso lustiger, dass der Gipfel den selben Namen trägt wie meine Schwester 🙂

Die Katrin, der Herzberg von Bad Ischl, mit wunderschönen Panoramablick auf sieben Seen im Salzkammergut und das herrliche Panorama des Dachsteins.

Wir starteten die Tour gemütlich gegen Mittag mit der Katrin Seilbahn, die uns bequem auf die Katrinalm brachte. Von dort stiegen wir ca. 200 Höhenmeter ab um zum Zustieg zum Klettersteig zu kommen. Ehrlich gesagt, war der Zustieg für mich eine ziemliche Herausforderung, da der schmale Weg von Gewittern der vorigen Nächte sehr ausgeschwemmt war und auch entlang eines sehr steilen Hanges führte. Schritt für Schritt tastete ich mich vor und war froh nach einer Stunde endlich den Einstieg zum Klettersteig zu erreichen. Vor Ort fanden wir einen großzügig angelegten Anseilplatz und konnten dort noch eine kleine Pause einlegen um uns zu stärken.

Dann ging es schon direkt rein ins Geschehen. Der Klettersteig ist mit Schwierigkeiten A und B, sowie einer C-Stelle als einfach und für Anfänger geeignet beschrieben. Er ist auch wirklich sehr gut gesichert, aber trotzdem etwas knifflig. Manchmal musste ich schon etwas länger überlegen um weiter zu kommen. Man ist eigentlich fast den ganzen Steig lang ziemlich am Grat und ausgesetzt unterwegs. Nach der Hälfte kommt man zu einem Rastplatz mit super Blick auf den Wolfgangsee und den markanten Schafberg. Dort gönnten wir uns noch eine kleine Stärkung bevor es Richtung Gipfelgrat weiter ging.

Nach einer guten Stunde im Steig konnten wir dann endlich das große Gipfelkreuz auf der Katrin sehen und von da an waren es nur noch ein paar Minuten um am Gipfel rauszukommen.

Durch die Anbindung mit der Seilbahn und weil die Katrin ein beliebtes Ausflugsziel im Salzkammergut ist waren viele Wanderer vor Ort. Wir machten eine kleine Pause und machten uns dann auf die 7-Seen-Panoramawanderung. Hier ein kleiner Auszug von bergfex.at:

Über den Klettersteig kommt man direkt am Gipfel der Katrin (1542 n) heraus. Durch Latschenfelder führt der Felssteig über den Elferkogel (1601 m) zum höchsten Punkt der Wanderung. Hainzen (1638 m) ist sein Name.
Von dort gibt es einen kaum zu übertreffenden Rundblick: Vom Dachstein zu den Salzburger Bergen, dann weiter der Schafberg. Über die Seenlandschaft des OÖ. Salzkammergutes weitet sich der Blick in Oberösterreichische Flachland. Das Tote Gebirge, die Berge des Salzkammergutes, im Hintergrund der Grimming, all das bietet der Rundblick vom Hainzen.
Der Rückweg ist ein munteres Steiglein, teilweise mit Stahlseil gesichert, damit man den Tiefblick nach Süden besser genießen kann.
Schließlich endet der Rundweg bei der netten Katrinalm.

Gut, dass meine Freundin Andrea die Uhrzeit im Blick hatte, denn ich hatte gar an die Betriebszeiten der Seilbahn gedacht. Und von der Katrin ins Tal absteigen, das wäre eigentlich nicht unser Plan gewesen. Wir schafften es aber Gott sei Dank ein paar Minuten vor 17.00 Uhr (letzte Talfahrt!) an der Bergstation zu sein.

Den Kaiserschmarrn, der uns auf der Katrinalm empfohlen wurde mussten wir somit leider ausfallen lassen, aber wir haben bei der berühmten Konditorei Zauner in Bad Ischl einen würdigen Ersatz gefunden 🙂

Fazit: Sehr gut angelegter Klettersteig, mit mittelschwerem Zustieg, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig. Traumhafte Ausblicke auf das Salzkammergut, sehr empfehlenswert! Durch die Möglichkeit mit der Bahn auf und vom Berg zu kommen auch für nachmittägliche Touren geeignet.

Keep on running

and be fearless

 

Photocredits: Trailbirdie, Andrea Kall

Karwendelmarsch 2017

Die Vorbereitung lief leider nicht so optimal, trotzdem stand ich am 26. August 2017 um 6.00 Uhr früh am Start zu meinem Ultra-Ziel des Jahres – dem Karwendelmarsch 🙂

Begonnen hat das Abenteuer schon einen Tag vorher, ich beschloss auf Grund des Urlauber-Reiseverkehrs auf sämtlichen Autobahnen genau diese zu meiden und bin schön kamot quer durch Kärnten, die Steiermark und Salzburg nach Tirol gefahren. Auf den Landstrassen war wenig los und ich habe ein paar schöne Gegenden für nächste Trail- und Bergabenteuer gesehen (wie zum Beispiel den Wilden Kaiser)! Die Reise führte mich nach Pertisau am Achensee, wo ich nach der Ankunft absolut begeistert von der Region war! Die Region präsentierte sich bei Prachtwetter. Der See, die Berge, einfach traumhaft schön 🙂 Nachdem es so schön war musste ich auch im See ein paar Runden schwimmen, obwohl ich gehört hab, dass der Achensee nicht unbedingt Badegäste anzieht, aber die 17 Grad waren ganz okay und haben mich nach der langen Autofahrt wunderbar erfrischt.

Ich hatte keinen Stress meine Startunterlagen zu holen, denn das hat dankenswerterweise schon Anette erledigt, die ein paar Tage früher in Tirol war. Ihren Bericht bzw. den ihres Trainers Iwan könnt ihr gerne hier nachlesen 🙂

Bei einem gemeinsamen Essen im Hotel Bergland, in dem wir untergebracht waren, haben wir uns noch gestärkt und dann ging es eigentlich schon früh ins Bett. Immerhin sollte der Wecker am Wettkampftag um 03.00 Uhr klingeln! Für mich als absolutes Gegenteil eines Frühaufstehers wirklich eine Herausforderung. Aber es klappte gut, durch die Aufregung konnte ich ohnehin nicht so tief schlafen und so trabten Annette und ich am Samstag um halb vier Uhr früh bei völliger Dunkelheit durch Pertisau um den Shuttlebus um 04.00 Uhr nach Scharnitz zu erreichen.

Ich hatte mir eine Banane und ein paar Scheiben Weissbrot vom Abendessen mitgenommen, das war mein Frühstück im Bus, dazu etwas Iso. Es war schönes Wetter angesagt, so machten mir die paar Regentropfen während der Busfahrt nach Scharnitz, die gut eine Stunde gedauert hat, auch keine großen Sorgen. Am Startgelände angekommen hatte sich der Regen dann auch verzogen. Langsam füllte sich das Startgelände, es waren 2.500 Teilnehmer (teils Läufer, teils Wanderer) gemeldet und einige stellten sich noch um ihre Startnummern an. Noch mehr stellten sich bei den Toiletten an, was leider wirklich ein Schwachpunkt in der Organisation war. Es waren einfach zu wenige Toiletten, drei Häuschen mit je 2 Toiletten und wie ich später gehört habe waren die recht schnell verstopft.

Pünktlich um 06.00 Uhr fiel der Startschuss. Für Läufer war zwar der vordere Teil im Startbereich reserviert, aber leider sind dort doch auch viele Wanderer gestartet, so dass ich mir erst einen Weg vorbei bahnen musste um ins Laufen zu kommen.

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Auf den ersten Kilometern

Es wurde dann recht schnell hell und die ersten zehn Kilometer waren gemütlich und ziemlich flach in einem Tal zu laufen, so kam ich nach einer Stunde an der ersten Labestation an, dort gab es Obst, Wasser und Tee.

Schön langsam zeichnete sich die schöne Landschaft ab, von der ich so viel gehört hatte und wegen der ich eigentlich da war. Die nächsten knapp acht Kilometer gingen dann schon recht gut bergauf, Richtung Karwendelhaus. Ich reihte mich flotten Schrittes in einer Gruppe von Läufern und Wanderern ein und beschloss meine Kräfte zu sparen und nach oben zu walken. Die nächste Labe bot dann schon zusätzlich Suppe, Käse- und Schinkenbrote! Auch ein Grund warum ich gerne an Trailläufen teilnehme, da gibt es richtig was zu essen an den Labestationen 😉

Der nächste Teil ging dann steil und steinig bergab. Ich konnte gut laufen, allerdings musste ich sehr konzentriert sein, denn der Weg war sehr anspruchsvoll. Leider sind ein paar Mitstreiter gestürzt und haben sich verletzt. Die Rettungskette hat aber super funktioniert und die Patienten wurden schnell von den Bergrettern per Squad abgeholt und versorgt.

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Noch leicht lachen nach 25 Kilometer

Nächste Labe bei 25 km im kleinen Ahornboden und meine Uhr zeigte gerade mal 3:22 Stunden an, wow! Und total nett, ich traf auch noch das flottestirolermadl 🙂 Carina, eine Instagram-Bekanntschaft am Weg auf ihrem ersten Ultratrail. Nach ein paar Worten haben wir uns aber wieder verabschiedet, uns gegenseitig alles Gute gewünscht und jede ist in ihrem eigenen Tempo weiter.

Es ging wieder eine Forststraße weiter, stetig bergauf. Wir waren am Weg in Richtung Falkenhütte und der hatte es wirklich in sich. Vor einer imposanten Kulisse des Karwendelgebirges zog sich der Weg immer weiter nach oben, man konnte das Ziel schon direkt vor Augen sehen, aber irgendwie kam es nicht näher. Immer wieder überholten mich Wanderer, die einen wahnsinnig schnellen Schritt drauf hatten und ich dachte eigentlich, dass ich schnell unterwegs wäre.

Die kurze Pause bei der Labe an der Falkenhütte nach 30 km tat richtig gut. Das erste Mal setzte ich mich hin, aß in Ruhe ein Käsebrot und holte mir auch noch eine Suppe. Nach der Stärkung machte ich mich motiviert auf den Abstieg und den Weg in Richtung Eng. Leider spürte ich bei den ersten Schritten bergab, dass irgendwas in meiner linken Hüfte nicht ganz okay war. Irgendwo hatte ich mir meinen Hüftbeuger beleidigt und so kam ich nur sehr langsam bergab voran. Und wie so oft, sobald sich irgendetwas Negatives einstellt kommt das nächste hinzu. Mir fiel wieder ein, dass ich mir am Vorabend die Zehennägel schneiden wollte und das total vergessen hatte! Mein rechter mittlerer Zeh gab mir Bescheid… AUA! Naja, aber das sollte eine Ultraläuferin doch nicht aufhalten 😉 Also immer weiter bergab, an Kühen vorbei, die sich teilweise einfach auf den Weg stellen und dort genüsslich am Berggras labten. Immer mehr Wanderer waren auch am Weg, die den entgegengesetzten Weg nahmen. Aber ich muss echt sagen, vielen Dank an die Wanderer, die meisten haben uns angefeuert und motiviert!

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Herrliche Kulisse

Nach 35 km dann Zwischenstation in der Eng bzw. Endstation für die Läufer auf der kurzen Distanz. Hier wurde nochmal Kraft getankt mit einer Heidelbeersuppe! Kannte ich nicht, aber schmeckte super. Dazu gönnte ich mir einen meiner eigenen Riegel aus meinem Rucksack. An der Stelle kam mir das erste Mal der Gedanke, dass ich  zu viel dabei hatte. Vor lauter Vorsicht (und wer weiß was passieren wird) hatte ich meinen großen Trailrucksack genommen und der störte mich dann schon. Bei dem Wetter hätte meine Trinkweste gereicht um Erste-Hilfe-Paket, eine Windjacke, Buff und Handschuhe sowie ein paar Riegel zu verstauen. Aber man lernt nie aus 🙂

Lange hab ich mich in der Eng nicht aufgehalten und hab mich weiter auf den Weg zur Binsalm gemacht, bei km 38 also die nächste Labestation. Da darf man echt nicht maulen und den Veranstaltern muss ich ein großes Lob aussprechen. Die Labestationen waren gut verteilt, man wäre gut auch ohne Eigenverpflegung durchgekommen!

Bei der Binsalm ist dann Anette auf mich aufgelaufen und wir beschlossen ein Stück zusammen zu wandern. Ja Wandern! Denn was anderes war auf den nächsten 3 Kilometern einfach nicht möglich! Der Aufstieg von der Binsalm auf 1.502 Höhenmetern zum Gramaisattel auf 1.900 m auf einer Distanz von grade mal drei Kilometern! Der war richtig steil und eng, so wanderten wir inmitten von vielen anderen hintereinander auf den höchsten Punkt der Strecke. Irgendwann hörten wir jemanden rufen: Noch zehn Meter! Aber nach zwei oder drei Kurven wurde uns klar, dass der Ruf nicht uns galt. Also weiter, Kurve um Kurve, um dann endlich von einem sehr netten Bergetter wirklich zu hören: Noch zehn Meter!

Das war wirklich eine Erleichterung und entrang auch mir einen kurzen Jubelschrei, den höchsten Punkt passiert zu haben und runter zur Gramaialm laufen zu dürfen (ich hatte das Gefühl mir jetzt echt ein Bier verdient zu haben, aber leider gab es keines).Wobei von laufen leider bei mir weiterhin keine Rede war 😦 Sowohl Zehennagel, als auch Hüftbeuger meldeten sich und ich konnte nur langsam einen Schritt nach dem anderen machen. Vielleicht habe ich auch die Downhills einfach total unterschätzt und muss dafür wirklich mehr trainieren!

Von der Labestation bei der Gramaialm bei km 44 ging es nur mehr stetig bergab Richtung Falzturnalm zur letzten Labe bei km 48.

Ein Blick auf die Uhr als ich das Schild „Noch 9 Kilometer“ sah, motivierte mich nochmals für einen Endspurt. Die Uhr zeigte genau 8:00 Stunden und ich dachte mir die letzten Kilometer schaffe ich locker unter einer Stunde, somit könnte sich eine Gesamtzeit von unter 9 Stunden ausgehen. Trotz Labestation, die ich natürlich nicht ausgelassen habe, schaffte ich es so in 08:53 Stunden nach Pertisau ins Ziel. Auf einmal waren auch die Schmerzen in Hüfte und Zehe weg, zumindest spürte ich sie nicht mehr. Entlang der Straße ins Ziel waren viele Zuschauer und die Stimmung war einfach überwältigend. Endlich der See, der Zielbogen und geschafft 🙂

Glücklich im Ziel angekommen gönnte ich mir natürlich ein Weißbier und genoss die Stimmung. Es ist immer super nach getaner Leistung ein bisschen mit den anderen Läufern zu plaudern und einfach nur zufrieden zu sein.

Anette kam kurz nach mir ins Ziel und wir konnten auf unseren gemeinsamen Erfolg anstoßen. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen nochmal ein Bad im Achensee zu nehmen, zu verlockend waren Wasser und Wetter.

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Geschafft!

Mit einem verdienten Abendessen bei Wienerschnitzel und Kaiserschmarren nahm  der Wettkampftag beim Karwendelmarsch ein würdiges Ende 🙂

Mein Fazit: Eine absolut würdige und traditionsreiche Veranstaltung. Genügend Labestationen, viele Helfer auf der Strecke, super Stimmung im Ziel, eine schöne Medaille, Finishersackerl mit Stirnband und Tioler Steinöl Kosmetika, eine wunderschöne und abwechslungsreiche, aber trotzdem herausfordernde Strecke. Was aus meiner Sicht noch verbesserungswürdig wäre sind die wenigen WCs im Startbereich und etwas mehr Info bei den Startunterlagen (es gab einfach nur die Startnummer, leider keine Streckeninfo oder sonstigen Unterlagen).

Karwendelmarsch map
Aufzeichnung Suunto Ambit3 peak

Auf jeden Fall ist es wert wieder mal beim Karwendelmarsch mitzumachen, vielleicht am 25.08. 2018 ?

War von euch schon jemand beim Karwendelmarsch dabei? Wie waren eure Erfahrungen?

Weitere Berichte findet ihr noch bei Frank (schön, dass wir uns ein paar Mal auf der Strecke getroffen haben) und Harald (ich hoffe du hast dich mittlerweile gut erholt)!

 

Keep on running

and be fearless

Eure Trailbirdie